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Blaualgenwarnstufe durch Wassersanierung aufgehoben

Created by Simon Gremmler | |   Wissenswertes

Magdeburg – Schwimmen in klarstem Wasser, wo zuvor noch ein Badeverbot aus Gesundheitsgründen war - das ist die Entwicklung, die der Barleber See bei Magdeburg in diesem Jahr erlebt hat. 

Möglich wurde dies durch eine Gewässersanierung von TAUBER, wissenschaftlich begleitet durch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.

So war der für die Naherholung so wichtige 102 Hektar große Barleber See auf Grund von starker Blaualgen-Entwicklung seit 2016 immer wieder für die Badenutzung gesperrt. „Für uns war es wichtig hier mit unserer Arbeit den Anwohnern und Freizeitgästen des Sees schnell, aber auch langfristig eine und saubere und vor allem sichere Erholung zu ermöglichen,“ so Jan-Bernd Kappelhoff, der Geschäftsführer von TAUBER, „und ich freue mich sehr, dass uns das gelungen ist.“

Möglich wurde das durch das flächendeckende Ausbringen eines Fällmittels von einem extra hierfür gebauten Motorboots aus. „Wir haben 1.000 t Polyaluminiumchlorid sukzessive über die Monate in den See eingebracht um den Phosphor auszufällen“, erläutert TAUBER-Projektleiterin Dr. Christina Walter, die auch für die Durchführung des limnologischen Monitorings zuständig war. „Als wir anfingen lag die Sichttiefe im See bei unter 1,0 m und schon nach vier Wochen, hatte sich das deutlich verbessert. Jetzt, mit dem Abschluss des Projektes können wir bis auf den 8,0 m tiefen Grund sehen“, freut sich die promovierte Geophysikerin. 

Dipl. Ing. Ralf Lösing, der Prokurist von K.A. TAUBER Spezialbau GmbH & Co. KG zeigte sich nach Abschluss der Maßnahme sehr zufrieden: „Ich freue mich, dass das ganze Projekt mit allen Beteiligten so gut gelaufen ist und freue mich schon darauf in 2020 die nächsten Seen mit unserem Verfahren reaktivieren zu können.“

 

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links: vor der Sanierung; rechts: nach der Sanierung
Einbringen des Fällmittels
kontinuierliches Monitoring